Offene Europafrage
Mein Gott war dies ein grosses Aufsehen als Österreich 1995 der EU beitrat.
Menschen wie unsere Frau Ederer rechnete den Menschen vor, dass ihnen in Zukunft ATS 1000,- pro Monat mehr bleiben sollte.
Offene Grenzen und ein Freihandelsabkommen sollten die Waren billiger machen.
Die Menschen wussten: Der Schilling würde bleiben und wenn man in der Zukunft nach Italien und Jugoslawien reisen würde, bräuchte man nicht mehr so lange an den Grenzen warten.
Denn: Damals konnte man sich ja Reisen in diese Gebiete noch leisten.
Die Entwicklung der EU hat letztendlich aber ganz eine Andere genommen:
Anstatt ein Wirtschaftsabkommen zwischen Staaten zu sein, entschloss man sich 2008 daraus ein politisches Bündnis mit einer amerikanischen Verteidigungsunion, der NATO, als Militärbündnis zu bilden und für Österreich bedeutete dies: Abschied von der Neutralität.
Die neue Währung, der EURO, welche gleich bei EU Beitritt beschlossen wurde und für einen jeden Österreicher ATS 1000,- Schilling mehr bedeuten sollte, hat sich so entwickelt, dass man heute zu Tage nicht ATS 1000,- sondern zumindest viertausend brauchen würde und da die Südstaaten Europas (Italien, Kroatien, etc.) auch immer teurer geworden sind, haben sich die Touristen letztendlich dazu entschlossen, die billigeren Flugreisen in die Ferne anzutreten.
Vorausgesetzt: Sie haben überhaupt die Möglichkeit dazu zu reisen.
Das führte dazu, dass diese Staaten immer weiter verarmten und heute zu Tage vor dem Konkurs stehen, was wir damit auffangen wollen, dass die Staaten, die zwar auch schon nicht mehr wissen, wie es weiter gehen soll, Staaten in denen inzwischen so wie in Österreich ein jeder vierte Österreicher an der Armutsgrenze lebt, dafür bezahlen eine Währung zu retten, von der wir inzwischen wissen das sie voraussichtlich nicht rettbar, mit Sicherheit aber preistreibend ist.
Auch der offene Grenzverkehr hat sich letztlich als nicht wirklich förderlich erwiesen, da nunmehr die Menschen, die früher schon über die Grenzen fuhren um Einzukaufen dies heute legal tun und das Geld daher auch heute nicht im Land bleibt.
Das führt dazu, dass selbst die deutsche Bundeskanzlerin Merkel inzwischen offen ein Referendum für Griechenland fordert, übrigens etwas das die EU genau dem selben Land vor einem halben Jahr noch abgelehnt hat und was zum Rücktritt des griechischen Prämierministers Papandreu führte um zu klären, ob die Griechen überhaupt in der EU verbleiben sollen (ein Austritt aus der EURO Zone ist unmöglich. Wenn geht es um einen EU Austritt).
Das der offene Grenzverkehr nicht nur ein Vorteil ist, haben wir inzwischen festgestellt und während Norwegen schon längst gehandelt und wieder Grenzkontrollen eingeführt hat, diskutiert man in Österreich, ob man dieses tun dürfte.
Bleibt also noch die im Reformvertrag von 2008 beschlossene zentrale Regierung in Brüssel.
Wir müssen also überlegen, ob eine Institution, die als einzigen Vorteil eine zentrale Regierung anzubieten hat für Österreich wirklich ein Vorteil oder ein Nachteil sind.
Was meinen Sie?
Euer
Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)


