Brigitte Bardot unterstützt Marine Le Pen!
Quelle: SOS Heimat
Die frühere französische Filmdiva Brigitte Bardot unterstützt Marine Le Pen im Präsidentschaftswahlkampf.
In einem Brief forderte “BB” die Bürgermeister des Landes auf, Le Pen die für eine Präsidentschaftskandidatur nötigen Unterschriften zu geben, berichtet die Zeitung “Nice-Matin”. Die 77-jährige engagierte Tierschützerin begründete ihre Vorstoß damit, dass Le Pen sich wie sie für Tiere einsetze und den Mut habe, “unserem Land Frankreich den Platz zu geben, den es in der Welt einnehmen sollte”.
Die Bürgermeister sollten deshalb “einmal im Leben etwas Mut zeigen und ihre Pflicht erfüllen”, heißt es in dem Schreiben. Marine Le Pen benötigt bis 16. März 500 Unterschriften von Unterstützern in öffentlichen Ämtern wie beispielsweise Bürgermeistern, um zu kandidieren. Die Chefin der Front National hat nach eigenen Angaben bisher 440 Stimmen zusammen. Bardot, die sich mit 40 aus dem Filmgeschäft zurückzog, wettert in ihrem 2003 erschienenen Buch “Ein Ruf aus der Stille” ähnlich wie Le Pen gegen eine Islamisierung Frankreichs.
Quelle…
Der französische Verfassungsrat hat am Dienstag eine Klage Marine Le Pens zu ihrer Zulassung zu den Präsidentenwahlen abgewiesen. Die Vorsitzende der Front National (FN) hatte den Verfassungsrat angerufen, weil sie eine Vorschrift aus dem Jahr 1976 für rechtswidrig hält, die alle Präsidentschaftskandidaten verpflichtet, Unterschriften von 500 gewählten Mandatsträgern vorzuweisen.
Marine Le Pen forderte ein Recht auf Anonymität für die Unterzeichner, wie dies zwischen 1962 und 1976 galt, damit diese nicht öffentlichem „Druck“ ausgesetzt würden. Der Verfassungsrat wies dies im Namen der Transparenz zurück. Viele Lokalpolitiker wollen ihren Namen nicht mit dem der FN-Kandidatin in Verbindung gebracht sehen.
Eine wirklich mehr als seltsame Spielregel in der Französischen Demokratie! 500 Bürgermeister, die fast ausschließlich aus anderen politischen Lagern stammen, müssen für einen Präsidentschaftskandidaten unterzeichnen?
Marine Le Pens neuestes Erkennungszeichen ist eine rote Karte, die sie bei jeder Gelegenheit vor den Fernsehkameras aus der Tasche zieht, als wäre sie der oberste Schiedsrichter Frankreichs.
Meist gilt der symbolische Platzverweis Sarkozy, dessen Wahlkampfspruch vom „starken Frankreich“ („La France forte“) sie in das „tote Frankreich“ („La France morte“) umdichtete. Sarkozy habe das Land „verraten und betrogen“. „Raus, raus, raus!“, skandierten Tausende von FN-Anhängern bei einer jüngsten Kundgebung Marine Le Pens in Lille; als diese dann von neuem verlangte, Sarkozy des Platzes zu verweisen, schwenkten ihre Anhänger daraufhin tausende rote Karten.
